Wörns der Woche - 26. Spieltag: Sebastian Svärd (Borussia Mönchengladbach)

Natürlich war es keine katastrophale Fehlleistung im üblichen Sinne, die den zur Halbzeit eingewechselten Sebastian Svärd an diesem 26. Spieltag in den Olymp des „Wörns der Woche“ hievte, denn 45 Minuten lang bot der 24jährige Däne eine solide Leistung. Aber dann fälschte er in seinem vierten Bundesligaspiel einen Schuss von Andrey Voronin in der 91.Minute unhaltbar ins eigene Tor ab und brachte die Borussia damit um einen verdienten Punkt in Leverkusen – 0:1. Das ist natürlich vor allen Dingen Pech und nicht Unvermögen, und dennoch steht es symbolisch für den wohl kaum noch abzuwendenden Abstieg des Traditionsvereins aus Mönchengladbach. Denn so wie der Tenor am Wochenende an der Tabellenspitze lautete – wenn man Spiele wie das der Schalker gegen Stuttgart gewinnt, wird man Meister – ist er auch auf den Ligakeller zu übertragen: Wenn du Spiele wie jenes in der BayArena verlierst, dann steigst du ab. Das wird vor allem Sebastian Svärd schmerzlich bewusst geworden sein, dem Unglücksraben und „Wörns der Woche“.

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